23.02.2008 von luc | 0 Kommentare

Mothers Pride

Sechs lange Jahre dauerte die Kreativpause der Luzerner Vorzeigeband Mothers Pride. Nicht vergessen ist das Abschiedskonzert in der ausverkauften Schüür in Luzern im Dezember 2001. Die Wehmut danach war vor allem bei den Fans der Band gross, auch wenn die damaligen Hits „Goodbye Suicide“, „Pretend“ und „My Baby Loves You“ weiter Radio-Airplay hatten. „Nach der Auflösung hatte ich meine Soloprojekte und Sämi hatte seine. Aber irgendwie hatte mir immer jemand an der Seite gefehlt wie er. Jetzt schreiben wir wieder zusammen Songs, und ich merke: Zu zweit funktionieren wir einfach besser.“ Tobi Gmür, im MONTAG Magazin der Neuen Luzerner Zeitung, 7. Mai 2007 Dem Major Vertrag mit dem Multi Sony trauert Mothers Pride nicht nach. Mit dem Luzerner Independent-Label Little Jig Records hat die Band den entsprechenden Partner für das kommende Album gefunden. Bewusst wählt die Band den Weg der kleinen Schritte zurück ins Musikbusiness. Überschaubar sollen die Aktivitäten bleiben, von Menschen gesteuert, die die Ideen der Band mittragen und verstehen. Die Band ist erwachsen geworden und hat sich gehäutet. „Wir können uns bestens einschätzen und haben klare Ziele: Nicht das Umfeld ist entscheidend, um wahrgenommen zu werden, nicht die Verträge, nicht die Promotion, nicht ein Marketing. Einzig die Band und ihre Musik sind von Belang. Und darauf setzen wir alles.“ Sämi Gallati, August 2007 In Eigenregie ist ein neues Album entstanden. Tobi Gmür und Sämi Gallati haben die befreundeten Musiker Domi Meyer (drums), Kuno Studer (bass) und Andy Meili (keys) in die Band aufgenommen, um einen möglichst authentischen Bandsound zu sichern, der auch Live entsprechend umgesetzt werden kann. Die Freude, aber auch die Spannung ist gross. Ein Album ist mehr als nur eine Produktion, ein Album spricht eine Sprache und vermittelt Wahrnehmungen. Eine Wahrnehmung, welche die Musiker nicht zuletzt in ihrer Stadt finden.





2002-2008 | Little Jig Records